
Wir gratulieren Franz Kaller aus Phyra
Beim 1. Hegerbergschnapsen spielten 51 Teilnehmer mit 256 Startkarten um den Sieg. Sieger wurde Franz Kaller aus Phyra, zweiter Platz ging an Johann Erber, dritter wurde Karl König. Der erster Preis betrug € 500,- in bar, wobei der Gewinner dankenswerterweise einen Teil des Preises für die geplanten Sanierungsarbeiten an der Hegerberghütte gespendet hat. Weiters gab es viele wertvolle Sachpreise. Letztlich waren alle Teilnehmer und die Organisatoren rundum zufrieden. Die positive Stimmung läßt auf eine Neuauflage hoffen.
Der Hegerberg im Herzen Niederösterreichs
im Bezirk St. Pölten ist ein beliebtes Ausflugsziel.
Der Gipfel auf 655 Meter Seehöhe ist über Wanderwege von Kasten, Stössing oder Michelbach erreichbar. Die Gehdauer beträgt je nach Route zwischen einer und zwei Stunden.
Knapp unterhalb des Gipfels befindet sich die Hegerberg Schutzhütte, die ohne Ruhetag ganzjährig geöffnet ist. Die Hüttenwirtin, Stefanie Schlucker, ist für Ihre traditionelle Küche mit regionalen Schmankerln sowie für Ihre Riesenportionen weithin bekannt.
Die Schutzhütte ist auch mit dem Auto über Stössing oder Michelbach erreichbar. Die Anfahrt kann direkt bis vor die Hütte auf einer asphaltierten Straße erfolgen.
Vor dem Ersten Weltkrieg befand sich am Gipfel eine Aussichtswarte. Die Johann Enzinger Schutzhütte existiert seit 1930. Auf der Gipfelwiese befindet sich ein Schlepplift, der den Hegerberg zu einem der wenigen Skigebiete im Wienerwald macht.
Das ursprünglich der "Ortsgruppe St. Pölten des Christlichen Arbeiter-Touristenvereins" (gegründet 1925, nach 1945 in "Österreichischer Touristenverein" (ÖTV) umbenannt) gehörende Haus wurde am 15. 6. 1930 feierlich eingeweiht. Der namengebende Gründer der Ortsgruppe und Obmann des Bauausschusses, Stadtrat Johann Enzinger, eröffnete die Hütte. Enzinger wurde übrigens wegen seiner besonderen Verdienste Träger des silbernen Ehrenzeichens der Republik Österreich und starb 1964.
Im Dezember 1978 brannte das Schutzhaus völlig ab, wurde ab 1979 in Massivbauweise wieder errichtet und am 12. Oktober 1986 seiner Bestimmung übergeben.
Es gibt sie zuhauf, eingefleischte Fans des Hegerberges; einer davon ist Wolfgang Häusler, der der beliebten Wienerwald-Erhebung mit dem "Hegerberg-Lied" eine kleine Hymne schrieb:
Hoch om Hegerberg, do is wunderschön,
ist die Luft do ob’n nu so rein und klor
und die Fernsicht meistens wunderbor.
